Zeittafel

Vom 4. Jahrhundert vor Christus bis in Jahr 2015 - Die Zeittafel zeigt Ihnen einen kurzen Abriss, welche Spuren die Geschichte in Herschweiler-Pettersheim hinterlassen hat.

Lassen Sie sich faszinieren und stöbern Sie durch die Zeitgeschichte!

 

Wir danken Anne Niedecken, geb. Ohliger für die Zurverfügungstellung der Inhalte.



4. Jhd. v. Chr.            Fund eines Scheibenhalsringes aus Bronze, keltisches Hofgut

2./1. Jhd. v. Chr.       Keltischer Münzfund weist auf keltische Siedlungstradition bis in die römische Zeit hin

120-130 n. Chr.        Errichtung der „Villa Rustica“

270 n. Chr.                Zerstörung der „Villa Rustica“ durch Germaneneinfälle

4.-6. Jhd.                    Siedlungsleere

650-700                     Nach der Ortsnamensforschung mögliche Gründung von Herschweiler

7. Jhd.                        Abtrennung des Remigiuslandes aus dem Königsland und Übergang in den Besitz des Klosters Saint Remi

                                   des Erzbistums Reims

1134                           Die Grafen von Veldenz werden Schutzvögte des Remigiuslandes

23.4.1387                   Erstmalige urkundliche Erwähnung der kleinen Wasserburg „Pederßheim“

1539                           Schloss „Petersheim“ wird Witwensitz von Herzogin Elisabeth, Witwe Ludwig II. Und Mutter Herzog Wolfgangs

1544                           Die Herzogin schenkt ihrem Sohn Wolfgang das Schloss „Petersheim“. Dies  wird später auch Witwensitz von Wolfgangs        

Witwe, Anna von Hessen

1575                           Hans Müller zu „Crofftelbach“ wird Schultheiß des Amtes „Conken“ mit Sitz in Schloss „Petersheim“.

  In Personalunion ist er auch Schlossverwalter

1618-1648                 Dreißigjähriger Krieg mit verheerenden Folgen für Herschweiler-Pettersheim

                                   um 1679. Erste Erwähnung einer Gastwirtschaft, das spätere Gasthaus zur Post

1723-1753                 Schloss „Petersheim“ als „Mannlehen“ im Besitz der Familie Heinrich Hoffmann, Schwiegersohn des Herzogs Gustav Samuel

                                   Leopold

1731                           Einstellung des ersten „Schuldieners“ in Herschweiler

1759-1768                 Herzog Christian IV. lässt das Schloss zu einem herrschaftlichen Jagdsitz und zur Nebenresidenz mit einer großen

                                   Parkanlage um- und ausbauen.

1775                           Herzog Christian stirbt auf dem Schloss „Petersheim“ an den Folgen einer Lungenentzündung  am 5. November

1793                           Schloss „Petersheim“ wird am 11. März und am 24. Juli durch frz. Truppen geplündert und verwüstet

1796                           Beginn der Versteigerung der Pferde- und Hundeställe sowie des  Jagdschlosses auf Abbruch als Baumaterial am 18. März

1796                           Das linksrheinische Gebiet wird frz. Territorium

1816                           Herschweiler-Pettersheim kommt zum bayerischen Gebiet links des Rheines

1818                           Herschweiler-Pettersheim wird Sitz einer Bürgermeisterei und Einnehmerei

1833                           Bau eines neuen Schulhauses, das spätere Bürgermeistereiamtsgebäude

1839                           Eigene Friedhofanlage; vorher war Konken Bestattungsort

1845                           Dr. Neuberger wird in Herschweiler-Pettersheim praktischer Arzt

1879                           Neubau einer Schule – Hauptstraße 75

1888                           Der Ort erhält eine „Postexpetition“

1901                           Erstes Telefon – Erste Straßenbeleuchtung mit Petroleumlampen

1903/1904                 Italienische Gastarbeiter helfen beim Bau einer zentralen Wasserversorgung

1908                           Christian Schultheiß errichtet hier die erste Diamantschleiferei

1909                           Das Schulhaus am Schäfergarten wird für  42.000 ,- Mark errichtet

1914-1918                 24 Gefallenen im 1. Weltkrieg

1921/1922                 Einführung der elektrischen Stromversorgung

1932                           Einweihung des Badeweihers „im Gigum“ am 24. Juni. Beim Bau der Ortskanalisation wurde er später verfüllt zur Anlage

                                    eines Parkplatzes am  Friedhof

1939-1945                  67 Gefallene und 29 Vermisste im 2. Weltkrieg

1952                           Niederlassung eines Apothekers

1951-1960                 Glanzvolle Heimatfeste mit historischen Umzügen

1953                           Grundsteinlegung für die evangelische Kirche am 21. Juni

1954                           Einweihung der Kirche am 10. Oktober

1959-1961                 Ausgrabung der „Villa Rustica“ unterhalb des Steinbruchgeländes

1965                           Einweihung eines neuen Schulgebäudes auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes am 20. November und Einrichtung

                                   der ersten Mittelpunktschule im Landkreis

1966                           Neuerrichtung einer Friedhofshalle

1970                           Auflösung der bereits im 19. Jhd. Bestehenden Gendarmeriestation

1972                           Stilllegung der Hartsteinbrüche

1972                           Auflösung der Bürgermeisterei und Steuer- und Gemeindeeinnehmerei Herschweiler-Pettersheim, Zuordnung zur

                                   Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler

1974-1984                 Bau der Ortskanalisation durch die Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler

1976-1981                 Erneuerung des Wasserleitungsnetzes

1983                           Fertigstellung des Hauptstraßenausbaus

1981                           Kindergartenneubau zusammen mit Krottelbach und Langenbach

1999                           Erweiterung vom Friedhof

2004                           Inbetriebnahme des alten Schulhauses am Schäfergarten als Dorfgemeinschaftshaus

2015                           Bau eines naturnahen Mehrgenerationenspielplatzes

 



Bürgermeisterchronik

Die Bürgermeisterchronik zeigt alle Bürgermeister von Herschweiler-Pettersheim ab 1800 bis heute auf.


1800-1805                 Johann Neuberger

1805-1816                 Johann Friedrich Limberger

1816-1821                 Johannes Wollenweber

1821-1843                 Adam Mehl, Langenbach

1843-1853                 Jakob Fauß 4., Konken

1853-1881                 Georg Morgenstern

1881-1884                 Jakob Cloß

1884-1890                 Ludwig Blind

1890-1919                 Peter Müller

1919-1924                 Christian Schultheiß

1925-1926                 Otto Hollinger

1926-1929                 Jakob Rietz

1930-1940                 Hermann Theiß

1940-1942                 Karl Fell

1942-1943                 Friedrich Gerlach

1943-1945                 Ernst Häßel

1945-1948                 Ludwig Becker

1948-1956                 August Karst

1956-1964                 Albert Hollinger

1965-1969                 August Karst

1969-1972                 Karl Fetterroll

1972-1974                 Wilhelm Woditsch

1974-1989                 Günter Schug

1989-2006                 Karl Schmitt

2006-2009                 Rüdiger Becker

2009-Heute               Klaus Drumm