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1. Einleitung

Die Geschichte des Schlosses Pettersheim

 

Von Anne Ohliger

1987 feiert mein Heimatort Herschweiler-Pettersheim 600-jähriges Bestehen. Dabei beruft sich diese Gemeinde auf eine 1387 datierte Urkunde, in der Pettersheim bei der Besitzteilung zweier veldenzi­scher Grafen als kleine Wasserburg erwähnt wird. Im „Heimatblatt" aus dem Jahre 1922 schreibt Chr. ZIMMER, daß Pettersheim bereits im Jahre 1030 in einer Konker Pfarrbeschreibung erwähnt sei'0'. Da sich nach E. CHRISTMANN die dörfliche Siedlung im Anschluß an die Wasserburg ent­wickelte, kann man daraus folgern, daß auch das Dorf älter als 600 Jahre ist. Auch die Reste der 1958 — 59 ausgegrabenen „villa rustica" bezeugen eine Besiedlung hiesiger Gemarkung bereits im 2. bis 3. Jahrhundert nach Christus.

 

Die Schreibweise des Namens „Pettersheim" wandelte sich ständig im Laufe der Geschichte. In mei­ner Facharbeit gebrauche ich der Übersicht halber die heutige Form. Im Text auftauchende andere Schreibarten wurden unverändert den angeführten Quellen entnommen. Nachfolgend möchte ich die verschiedenen Schreibweisen, wie ich sie bei CHRISTMANN und in Akten des Landesarchives Speyer fand, aufführen:

 

1387 Pederßheim die burg
Peddersheim die Vesten (Fabricius V.l. 4.11)
zwischen 1387 und 1390 Peddersheym, das Schloß
1398 Pedersheim, die Feste
1437 Pettersheim
1443 Peddersheim, das Schloß (Pöhlmann V. 12.15.17.18)
1444 Petersheimb (Mol. 51)
1461 Petersheim (Heimatblatt f.d. Remigiusland 1922 Nr. 5)
1499 Pfedersheim (Glasschröder U. 669); diesmal ist das Dorf gemeint.
1596 Pfederßheim (Ww. Seh., Bl. 198 r.)
1608 und 1674 Pfeddersheim (Heimatblatt f.d. Remigiusland 1922 Nr. 5)
1682 — 1699 Pedersheim (Landesarchiv Speyer, Zw. I 1227/1)
1709 Schloß Pederßheim (Landesarchiv Speyer, Zw. I 1227/2 S. 51)
1721 Pfeddersheim (Landesarchiv Speyer, Zw. I. 1227/2 S. 154)
1828 Herschweiler ... und Pettersheim, 2 Dörfer (Rhb. 102)
1837 Petersheim ... verdankt sein Entstehen dem gleichnamigen Schlosse, welches
von den veldenzischen Grafen frühzeitig auf diesem Remigiuslande erbaut und 1387 erwähnt wurde (Frey III, 420) Vm. pedosm".

Die Anfänge des Pettersheimer Schlosses gehen bis in das 11. Jahrhundert zurück. In seinem Werk über den Nahegau schreibt der Salm-Kyrrburger Archivar GEORG FRIEDRICH SCHOTT von Pettersheim: „Erst zu Anfang des Faustrechts erbaut worden. Es war mit Mauern und Gräben befestigt. Da das Faustrecht bis in das elfte Jahrhundert zurückgeht und eine Konker Pfarrbeschreibung besagt, daß Graf Emrich von Nahegau Kusel besessen und seinem Sohn Gerlach I. Kusel und Schloß Pettersheim in der Vogtei Remigiusberg im Jahre 1030 zugeschrieben habe, kann man daraus folgern, daß Schloß bzw. Burg Pettersheim seit dem 11. Jahrhundert besteht. Im Jahre 1387, als die veldenzischen Brüder, die Grafen Heinrich III. und Friedrich II. ihre Besitzungen teilten, erhielt Heinrich III. unter anderem die Burg Pettersheim, während Friedrich II. das öffnungsrecht gewährt blieb. Zu dieser Zeit wird Pettersheim als kleine Wasserburg erwähnt, die von G. STEIN, da sie in einer Talsenke gegründet wurde und von nassen Gräben umgeben war, auch als Niederburg bezeichnet wird

 

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